Stopfmaschinen

Um Gleislagefehler so gering wie möglich zu halten, und auf schnell befahrenen Streckenabschnitten eine ausreichenden Fahrkomfort zu gewährleisten, sind Gleise und Weichen rechtzeitig durchzuarbeiten. Dieses geschieht in der Regel nach technischer Notwendigkeit. Die Beurteilung des Gleiszustandes wurde früher durch Augenschein und heute mittels Gleismesswagen durchgeführt.

Die Durcharbeitung wird in den letzten Jahrzehnten  mit Stopfmaschinen und in geringem Umfang auch mit Kraftstopfern vorgenommen.

Die früher üblichen Verfahren Stopfen von Hand,   Schaufelverfahren, Blasverfahren und Platteln  kommen aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr in Frage. 

Stopfmaschinen bestehen im wesentlichen aus einem Fahrgestell, dem Antriebsmotor. Der Nivellier-, der Hebe – und Richteinrichtung, dem Stopfaggregat und dem Vorkopfverdichter.

Hinzugekommen ist in den letzten 30 Jahren  eine immer weiter fortgeschrittene  Computertechnik.  

Stopfen per Spitzhacke

und die modernere Art

Alle Bilder stammen aus Firmenkatalogen bzw. alten Lehrbüchern. 

Stoßstopfer mit Benzinmotor

 

CEMAFER Schwingkraft-Gleisstopfeinheit Typ GB 4

CEMAFER Elektro-Schwingstopfeinheit